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Ausgangspunkt
Ausgangsprodukt ist der Zuckerrohrsaft. Er wird gekocht, dadurch dickt er ein, bis die Zuckerkonzentration so stark ist, dass eine Kristallisierung erfolgt. Durch Zentrifugalkraft wird der Zucker von der Melasse getrennt. Die Melasse, der Grundstoff des Rums, ist von schöner schwarz schimmernder Farbe. In kubanischen Zuckerraffinerien wird traditionell verschiedenartiges Zuckerrohr verarbeitet, woraus sich verschiedene Melassequalitäten ergeben. Diese spielen bei der späteren Harmonisierung, das heißt Abmischung eine große Rolle. Man nennt sie "mieles" (Honige) oder auch "flüssiges" Gold. Dieser qualitativ hochwertige Grundstoff von einzigartiger Beschaffenheit hat zum Ruhm des Rums beigetragen.

Gärung
Diese wertvollen Rohstoffe werden, bereits zu verschiedenen Mischungen komponiert, von Unreinheiten befreit, sterilisiert und schließlich mit reinem, destilliertem Wasser vermischt. Die gereinigte und verflüssigte Melasse wird speziellen Hefekulturen, welche eigens zu diesem Zwecke im Labor gezüchtet werden, versetzt. Nun findet für etwa 30 Stunden ein Gärungsprozeß statt, welcher ständig von Labormitarbeitern überwacht wird.
Destillationsprozess
In speziell für diesen kubanischen Rum ge-fertigten Destillationssäulen vollzieht sich nun der lange Prozeß der Verflüchtigung und Konzentrierung. ( Dampfdestillation ) In jeder der Säulen wird der nun entstehende Alkohol nach und nach gänzlich von Alde-hyden oder anderen Unreinheiten befreit.
In dieser Phase der Entstehung entwickelt der Rum seine Stärke, sein Temperament, seinen unverkennbaren Duft und erreicht sein einzigartiges Aroma.

Herstellungsprozess
Der im Destillationsprozeß entstandene Branntwein wird in 180-Liter-Fässer gefüllt, wo er für einige Monate in oberirdischen Kellern heranreifen kann. Auch hier unterliegt der Rum einer ständigen Kontrolle des Reifegrads. Für den Reifungsprozess spielen die Fässer eine entscheidende Rolle. Es werden hierfür amerikanische Weißeichenfässer, in denen zuvor Bourbon gereift ist, verwendet. Nach einer Reifezeit von 18 Monaten hat der Rum weitere Merkmale entwickelt, welche ihm unverkennbare Charaktereigenschaften verleihen. Einige der Branntweine und Alkohole werden verdünnt und ihr Alkoholgehalt auf 54gesenkt.Auf eine ganz langsame und schonende Art werden die Branntweine durch Aktivkohlefilter gereinigt. Somit werden dem Branntwein auch die letzten Unreinheiten durch die Kohle entzogen.

Vom Branntwein zum Rum
Mit größter Sorgfalt öffnen nun die Kellermeister die Fässer und wählen jene aus aus welchen Sie in großen Eichenbottichen eine erste Mischung herstellen. Durch erneutes Filtern und dem reinen Zusatz von Zuckeralkohol komponieren die Kellermeister einen weißen Rum. Danach lagern diese bis zu 15 Jahre in Eichenfässern
Tasting
Vom dreijährigen in weiß und gelb möchten wir Sie verschonen, denn dieser ist überall bekannt und eignet sich vor allem zum Mischen von Cuba Libre usw. HAVANA CLUB Anejo Reserva Am besten pur oder auf Eis Im Cognacschwenker nimmt der Anejo Reserva einen goldbraunen, dunkelaprikosefarbenen Ton an. In seinem komplexen Aroma lassen sich neben dem typischen Charakter des Rums subtile Noten von Kokosnuß, würziger Vanille, Zimt und ein leichter Hauch von feuchtem Zedernholz unterscheiden. Im Mund entfaltet sich die Mannigfaltigkeit dieser verschiedenen Aromate mit einer außerordentlichen Milde, die den Eindruck und Geschmack von Kaffee, Kakao, und Karamel verbindet. HAVANA CLUB 7 Jahre Am besten pur oder auf Eis Am Rand des Glases hinterläßt der 7 Jahre alte Havana Club eine Spur des tiefen Havana, von farbintensivem und körperreichem Tabak. Sehr abgerundet im Geruch, wird das Aroma von der vanillehaltigen Reifenote bestimmt - von Dörrobst, Gewürzen, Nelken und Holzessenz. Vom Geschmack her ist der 7-jährige Rum der Giraldilla-Marke ausgesprochen markant. Um richtig zur Geltung zu kommen, ist er genußvoll in kleinen Schlucken zu verkosten.

Kritische Worte
Mal sollte aber auch nicht vergessen, dass der Vertrieb von Pernod Ricard, einer französischen Firma, derzeit keine weiteren Rumexporte möchte. Natürlich gibt es weitere gute und sogar noch bessere Rums auf Kuba, dass hilft aber wenig wenn diese das Land aufgrund von Verträgen nicht verlassen dürfen. So ist z.B. der original Matusalem ein Traum. Hiervon gibt es ja auch eine Kopie welche in Florida hergestellt wird, welche nicht annähernd so gut schmeckt. Bleibt zu hoffen, dass Kuba auch bald den Export von anderen Rums zuläßt und künftige Verträge geschickter gestaltet.
Unten sehen Sie den offiziellen Chef von Havana Club. Fidel Castro.

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Wenn Sie diesen Rum einmal probieren möchten Sie im Shop in die Rubrik Produkte auf Rum oder einfach unter Suche auf Havana Club. Cheers.
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